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Kokospalme von unten mit Büscheln grüner Kokosnüsse zwischen den Palmwedeln
Pflanzenwelt

Kokospalme – das Symbol der Tropenstrände

Schlanke Stämme über weissem Sand, grüne Nüsse im Wipfel und eine kühle «Pipa» in der Hand.

Kurz gesagt: Kokospalmen wachsen an fast allen Stränden Costa Ricas. Die junge, grüne Kokosnuss heisst hier «Pipa» und wird am Strassenrand als Durstlöscher verkauft. An der Karibikküste kocht man mit Kokosmilch. Setzen Sie sich nie direkt unter Palmen mit reifen Nüssen.

Die Kokospalme (Cocos nucifera) ist das Bild, das viele mit Ferien am Meer verbinden – und in Costa Rica wird es Wirklichkeit. Schlanke, leicht gebogene Stämme säumen die Strände an Pazifik und Karibik, die Wedel rascheln im Wind, und in den Kronen hängen Büschel grüner Nüsse. Eine Palme wird meist 15 bis 25 Meter hoch und trägt das ganze Jahr Früchte.

Eine Weltreisende

Ursprünglich stammt die Kokospalme aus dem tropischen Indopazifik. Ihre Nüsse sind schwimmfähig und bleiben monatelang keimfähig. So trieben sie über die Meere und wurden von Seefahrern weiterverbreitet. Heute wächst die Palme an praktisch allen tropischen Küsten. Sie verträgt salzige Luft, Sand und Wind besser als die meisten anderen Bäume. Selbst die Cocos-Insel verdankt ihren Namen den Kokospalmen, die Seefahrer dort früher vorfanden.

Die «Pipa» – Durstlöscher vom Strassenrand

An Strassen, Stränden und Märkten verkaufen Händler grüne, junge Kokosnüsse. In Costa Rica heissen sie «Pipa». Mit ein paar Schlägen der Machete wird die Nuss geöffnet, und Sie trinken das kühle, leicht süssliche Kokoswasser mit einem Strohhalm. Danach können Sie die Nuss aufschlagen lassen und das weiche, gallertartige Fruchtfleisch mit einem Stück Schale auslöffeln. Ein besseres Getränk an einem heissen Tag gibt es kaum.

Kokos in der Karibikküche

An der Karibikküste rund um Cahuita und Puerto Viejo prägt die Kokosnuss die Küche. Das bekannteste Gericht ist «Rice and Beans», Reis und Bohnen in Kokosmilch gekocht, dazu oft Huhn oder Fisch in einer würzigen Sauce. Auch der Eintopf «Rondón», Kokosbrot und Süssigkeiten aus geriebener Kokosnuss gehören dazu – ein Erbe der afrokaribischen Einwanderer.

Vorsicht unter Palmen

So schön der Schatten ist: Legen Sie Ihr Strandtuch nicht direkt unter eine Palme mit reifen Nüssen und parkieren Sie dort kein Auto. Eine Kokosnuss wiegt über ein Kilo und fällt aus grosser Höhe. Viele Gemeinden und Hotels lassen die Nüsse deshalb regelmässig ernten.

Wo Sie Kokospalmen sehen

An fast allen Stränden: an der Karibik in Punta Uva und im Nationalpark Cahuita, am Pazifik in Manuel Antonio, Sámara, Santa Teresa, an den Stränden von Guanacaste und an den einsamen Stränden des Corcovado.

Häufige Fragen: Kokospalme

Was ist eine Pipa?
So heisst in Costa Rica die junge, grüne Kokosnuss. Der Verkäufer schlägt sie mit der Machete auf, und Sie trinken das frische Kokoswasser mit einem Strohhalm.
Sind herabfallende Kokosnüsse gefährlich?
Ja. Eine reife Nuss wiegt über ein Kilo und fällt aus grosser Höhe. Legen Sie Ihr Strandtuch nicht direkt unter Palmen mit Nüssen und parkieren Sie dort auch kein Auto.
Woher kommt die Kokospalme?
Ursprünglich aus dem tropischen Indopazifik. Weil Kokosnüsse schwimmen und monatelang keimfähig bleiben, hat sie sich über die Meere und mit Menschen an allen Tropenküsten verbreitet.
Warum heisst die Cocos-Insel so?
Die Isla del Coco erhielt ihren Namen von den Kokospalmen, die Seefahrer dort früher vorfanden.
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