Kurz gesagt: Guanacaste im Nordwesten Costa Ricas ist die trockenste und sonnigste Region des Landes und das Ziel Nummer eins für Badeferien. Von der Halbinsel Papagayo im Norden bis Sámara im Süden reihen sich Dutzende Strände aneinander – ruhige Buchten zum Baden, Surfstrände und Schildkrötenstrände. Der internationale Flughafen Liberia liegt nur 30 bis 90 Minuten von den meisten Stränden entfernt. Beste Reisezeit ist Dezember bis April.
Guanacaste im Nordwesten Costa Ricas ist das Ziel Nummer eins für Badeferien am Pazifik. Die Provinz ist die trockenste und sonnigste Region des Landes: Von Dezember bis April fällt kaum Regen, der Himmel ist fast immer blau. An der Küste reihen sich Dutzende Strände aneinander – geschützte Buchten mit ruhigem Wasser, lange Surfstrände, Strände, an denen Meeresschildkröten ihre Eier ablegen, und elegante Resorts auf der Halbinsel Papagayo. Weil der internationale Flughafen Liberia ganz in der Nähe liegt, sind Sie nach der Landung oft schon nach einer Stunde am Meer.
Die schönsten Strände auf einen Blick
Zu einigen Stränden haben wir eigene Seiten mit allen Details – klicken Sie auf eine Kachel.
Playa ConchalMuschelsand und türkisblaues Wasser
Playa SámaraRuhige Bucht – ideal für Familien
Santa TeresaSurfen und Sonnenuntergänge (Nicoya)
Halbinsel PapagayoLuxusresorts mit eigenen BuchtenPapagayo, Playas del Coco und Playa Hermosa
Ganz im Norden, rund 30 Minuten vom Flughafen, liegt der Golf von Papagayo. Auf der gleichnamigen Halbinsel stehen einige der exklusivsten Resorts des Landes mit eigenen Buchten, etwa das Four Seasons oder das Andaz. Gegenüber liegen Playas del Coco, ein lebhafter Ort mit vielen Tauchbasen – von hier fahren die Boote zu den Catalina-Inseln und den Bat Islands –, und die ruhige Playa Hermosa mit dunklerem Sand und schönen Sonnenuntergängen. Mehr zum Tauchen lesen Sie unter Tauchbasen & Tauchkurse.
Conchal, Flamingo und Potrero
An der sogenannten Goldküste liegen einige der schönsten Badestrände Guanacastes. Die Playa Conchal besteht aus winzigen Muschelstücken, das Wasser leuchtet türkis. Die Playa Flamingo ist breit und hell und hat eine kleine Marina, von der Ausflugs- und Segelboote starten. Gleich daneben liegt die geschützte Bucht von Potrero mit ruhigem Wasser und Fischerbooten – ideal für Familien und für Gäste, die es ruhig mögen.
Tamarindo und Playa Grande
Tamarindo ist der bekannteste Badeort der Region: ein lebendiges Städtchen mit Surfschulen, Restaurants, Bars und Geschäften. Die Wellen eignen sich für Anfänger*innen und Fortgeschrittene, abends treffen sich alle am Strand zum Sonnenuntergang. Auf der anderen Seite der Flussmündung beginnt die Playa Grande, Teil des Nationalparks Las Baulas. Hier legen von etwa Oktober bis März Lederschildkröten ihre Eier ab – nachts dürfen Sie das nur mit Parkführer*innen beobachten. Spanisch lernen und surfen können Sie beim Sprachaufenthalt Tamarindo.
Avellanas, Playa Negra und Nosara
Südlich von Tamarindo wird es ruhiger. Die Playa Avellanas und die Playa Negra sind bekannt für gute Surfwellen und einen entspannten, ursprünglichen Charakter. Weiter südlich liegt Nosara mit der Playa Guiones – ein Ort für Surfer*innen und Yogis, eingebettet in grünen Wald. Nahe Nosara liegt das Wildschutzgebiet Ostional, wo Bastardschildkröten zu bestimmten Zeiten zu Tausenden gleichzeitig an Land kommen.
Sámara und Carrillo
Im Süden Guanacastes liegt die geschützte Bucht von Sámara. Ein Riff hält die grossen Wellen ab, das Wasser ist meist ruhig – ideal für Familien und Surfanfänger*innen. Nebenan beginnt die palmengesäumte Playa Carrillo, einer der schönsten und ruhigsten Strände der Küste. Noch weiter südlich, auf der Halbinsel Nicoya, folgt Santa Teresa.
Welcher Strand passt zu Ihnen?
- Ruhig baden und schnorcheln: Playa Conchal, Playa Flamingo, Potrero, Playa Hermosa
- Familien mit Kindern: Sámara, Potrero, Playa Hermosa
- Surfen: Tamarindo (Anfänger*innen), Avellanas, Playa Negra, Nosara
- Luxus und Ruhe: Halbinsel Papagayo, Playa Conchal
- Ausgehen und Restaurants: Tamarindo, Playas del Coco
- Tiere beobachten: Playa Grande (Lederschildkröten), Ostional (Bastardschildkröten)
Reisezeit und Klima
Guanacaste ist die trockenste Region Costa Ricas. Von Dezember bis April regnet es kaum, im März und April wird es oft über 35 Grad heiss. Die Landschaft ist dann braun und trocken, viele Bäume verlieren ihre Blätter. Ab Mai beginnt die grüne Saison: Am Nachmittag fallen kräftige Schauer, die Natur wird innerhalb weniger Tage grün, die Hotels sind ruhiger und günstiger. Im Juli und August gibt es oft eine kurze trockenere Phase, den «Veranillo». Mehr dazu im Reisezeit-Kalender.
Strand und Natur verbinden
Guanacaste ist mehr als Strand. Ein bis zwei Stunden landeinwärts liegen der Vulkan Rincón de la Vieja mit Schlammtöpfen und heissen Quellen, der himmelblaue Río Celeste und der Trockenwald von Santa Rosa. Beliebt ist auch die Kombination mit dem Vulkan Arenal: ein paar Tage Regenwald, Hängebrücken und Thermalquellen, danach Badetage am Pazifik. Weitere Strände in ganz Costa Rica finden Sie bei unseren Badeferien.













