Kurz gesagt: Cahuita an der Südkaribik verbindet einen Nationalpark mit Strandwanderweg und Korallenriff mit afrokaribischer Kultur. Puerto Viejo liegt 15 Kilometer südlich. Am trockensten ist es hier im September/Oktober und Februar/März – genau umgekehrt wie am Pazifik.
Der Nationalpark Cahuita an der südlichen Karibikküste ist klein, aber erstaunlich vielfältig: weisse und schwarze Sandstrände, Kokospalmen, Sumpf- und Regenwald und eines der letzten lebenden Korallenriffe Costa Ricas. Den Park erkunden Sie direkt zu Fuss vom Dorf Cahuita aus – entspanntes Karibik-Flair inklusive und deutlich weniger Besucher*innen als an der Pazifikküste.
Die Strandwanderung
Ein flacher Weg führt rund acht Kilometer vom Dorf Cahuita (Eingang Kelly Creek) entlang der Küste bis Puerto Vargas, meist im Schatten des Waldes und immer wieder an Badebuchten vorbei. Unterwegs sehen Sie Faultiere, Kapuziner- und Brüllaffen, Waschbären, Leguane, Einsiedlerkrebse und mit Glück die gelbe Greifschwanz-Lanzenotter – am sichersten mit einem Guide, der Ihnen zeigt, wo die Tiere sitzen.
Korallenriff und Schnorcheln
Vor der Punta Cahuita liegt ein Korallenriff mit Hirn- und Fächerkorallen, bunten Fischen, Rochen und Schildkröten. Schnorcheln ist zum Schutz des Riffs nur mit lizenziertem Guide erlaubt. Die beste Sicht haben Sie in den trockenen Monaten bei ruhiger See.
Karibische Kultur
Die Südkaribik ist anders als der Rest Costa Ricas. Viele Bewohner*innen sind Nachfahren jamaikanischer Arbeiter, die Ende des 19. Jahrhunderts für den Bau der Eisenbahn und für die Bananenplantagen kamen. Neben Spanisch hören Sie oft Mekatelyu, ein karibisches Kreolisch. Probieren Sie «Rice and Beans» mit Kokosmilch, Rundown-Eintopf und Patí-Teigtaschen – und hören Sie Calypso und Reggae.
Puerto Viejo und Umgebung
Das lebhafte Puerto Viejo de Talamanca, rund 15 Kilometer südlich, ist Treffpunkt für Surfer*innen und Reisende mit Bars, Restaurants und Unterkünften aller Art. Weiter südlich folgen die Strände Cocles, Chiquita und Punta Uva und das Wildschutzgebiet Gandoca-Manzanillo. Beliebt sind Velotouren entlang der Küste, ein Besuch im Jaguar-Rettungszentrum, Schokoladentouren bei Kakaobauern und Ausflüge zu indigenen Gemeinschaften der Bribri. Den Erdbeerfrosch sehen Sie hier fast überall.
Reisezeit
An der Karibik regnet es das ganze Jahr. Am trockensten sind September und Oktober – genau dann, wenn es am Pazifik am meisten regnet – sowie Februar und März. Die Südkaribik ist deshalb die ideale Ergänzung für eine Reise in der grünen Saison. Gut kombinierbar mit Tortuguero, Selva Bananito oder einer Weiterreise nach Bocas del Toro in Panama.
Eintrittspreise, Öffnungszeiten und Zugangsregeln der Nationalparks ändern sich regelmässig. Wir informieren Sie bei der Buchung über den aktuellen Stand und reservieren Tickets, wo nötig, für Sie.












