Kurz gesagt: Santa Teresa liegt im Süden der Halbinsel Nicoya am Pazifik und gilt als einer der bekanntesten Surforte Costa Ricas. Der rund fünf Kilometer lange Strand reicht von Playa Carmen über Santa Teresa bis Playa Hermosa. Die Wellen sind kraftvoll – ideal für Surfer*innen, zum Baden aber stellenweise anspruchsvoll. Anreise ab San José mit der Autofähre ab Puntarenas oder per Inlandflug nach Tambor.
Die Playa Santa Teresa an der Pazifikküste der Halbinsel Nicoya gilt als einer der bekanntesten Surf- und Lifestyle-Orte Costa Ricas. Feiner, heller Sand, tropischer Wald bis an den Strand und Sonnenuntergänge, bei denen sich jeden Abend halb Santa Teresa am Wasser versammelt, haben den einstigen Fischer- und Bauernort weltweit bekannt gemacht. Heute treffen sich hier Surfer*innen, Yogis, junge Reisende und Paare, die das entspannte «Pura Vida» suchen.
Lage und Strand
Santa Teresa liegt im Süden der Halbinsel Nicoya, gleich nördlich von Mal País. Der rund fünf Kilometer lange Küstenstreifen setzt sich aus mehreren Abschnitten zusammen: im Süden die Playa Carmen, in der Mitte die Playa Santa Teresa und im Norden die Playa Hermosa. Der Strand ist naturbelassen und breit, zwischen den Abschnitten liegen Felsen mit Gezeitenpools, in denen bei Ebbe kleine Fische und Krebse zu sehen sind. Im Wald hinter dem Strand leben Brüllaffen, deren Rufe morgens durch den Ort hallen.
Surfen in Santa Teresa
Santa Teresa ist vor allem ein Ort für Surfer*innen. Die Wellen des offenen Pazifiks sind das ganze Jahr über zuverlässig und oft kraftvoll – am Hauptstrand eher etwas für Fortgeschrittene. Zahlreiche Surfschulen, Board-Verleihe und Surfcamps liegen direkt am Strand. Anfänger*innen lernen am besten mit einer Lehrperson an ruhigeren Abschnitten wie der Playa Hermosa oder an Tagen mit kleineren Wellen. Mehr zu Surfreisen lesen Sie unter Surfen in Costa Rica und bei unserer Reise First Class Surfen.
Baden: Respekt vor den Wellen
Zum Schwimmen ist Santa Teresa stellenweise anspruchsvoll. Starke Wellen und Rückströmungen sind an offenen Pazifikstränden häufig, und nur an manchen Stellen sind Rettungsschwimmer im Einsatz. Fragen Sie im Hotel nach den sichersten Stellen, gehen Sie bei hohem Wellengang nicht weiter als hüfttief ins Wasser und baden Sie nie allein. Für Familien mit kleinen Kindern ist die ruhigere Bucht von Playa Sámara oft die bessere Wahl.
Sonnenuntergänge, Yoga und Natur
Der Höhepunkt des Tages ist der Sonnenuntergang: Wenn die Sonne im Pazifik versinkt, färben sich Himmel und Wellen orange und pink. Tagsüber bieten zahlreiche Yoga-Studios Kurse für alle Niveaus an, viele mit Blick in den Wald. Lohnende Ausflüge führen ins Naturreservat Cabo Blanco an der Südspitze der Halbinsel, zum Wasserfall von Montezuma oder mit dem Boot zur Isla Tortuga.
Anreise
Ab San José fahren Sie zunächst nach Puntarenas und setzen mit der Autofähre in rund einer Stunde nach Paquera über. Von dort sind es noch etwa anderthalb Stunden bis Santa Teresa. Schneller geht es mit einem Inlandflug nach Tambor und einem anschliessenden Transfer. Wer aus Guanacaste kommt, erreicht den Ort auch über Land, auf den letzten Kilometern teils über Naturstrassen. Unsere Reise First Class Surfen verbindet drei Nächte in Santa Teresa mit drei Nächten in Nosara.
Praktische Hinweise
- Der Ort besteht im Wesentlichen aus einer langen Hauptstrasse. Sie ist in der Trockenzeit oft staubig und von Quads und Autos befahren – Unterkünfte etwas abseits sind ruhiger.
- Viele Gäste bewegen sich mit Velo, Quad oder Golfcart. Fahren Sie vorsichtig, vor allem abends.
- Das Preisniveau ist für Costa Rica eher hoch, die Auswahl an Restaurants und Cafés dafür gross.
- Elegant wohnen Sie zum Beispiel im Nantipa Hotel direkt am Strand.
- Spanisch lernen und surfen lässt sich beim Sprachaufenthalt Santa Teresa verbinden.










