Kurz gesagt: Die Playa Conchal liegt an der Goldküste von Guanacaste, rund eine Stunde vom Flughafen Liberia. Der Strand besteht aus Millionen winziger Muschel- und Korallenstücke, die das Wasser besonders klar und türkisblau wirken lassen. Öffentlich erreichen Sie ihn zu Fuss über den Nachbarort Brasilito. Am felsigen Nordende kann man gut schnorcheln; nehmen Sie Badeschuhe, Wasser und Sonnenschutz mit – vor Ort gibt es kaum Infrastruktur.
Die Playa Conchal ist einer der ungewöhnlichsten Strände Costa Ricas. Sie liegt an der sogenannten Goldküste der Provinz Guanacaste, zwischen den Orten Brasilito und Flamingo. Berühmt ist sie für eine geologische Besonderheit: Anstelle von gewöhnlichem Sand besteht der Strand aus Millionen winziger, glitzernder Muschel- und Korallenstücke – spanisch «conchas», daher der Name. Sie wirken wie ein natürlicher Filter und verleihen dem Meer eine ungewöhnlich klare, aquamarinblaue Farbe.
Anreise und Zugang über Brasilito
Ab dem internationalen Flughafen Liberia fahren Sie rund eine Stunde bis an die Küste. Den direkten Zugang vom Hinterland versperrt eine grosse private Hotelanlage, deshalb führt der übliche öffentliche Weg über den Nachbarort Brasilito. Dort parkieren Sie gegen eine kleine Gebühr auf einem bewachten Parkplatz in der Nähe des Fussballplatzes. Anschliessend gehen Sie etwa 15 bis 20 Minuten am Strand von Brasilito entlang nach Süden und überqueren zuletzt einen kleinen felsigen Hügel – dahinter beginnt die Muschelbucht. Gäste der Hotelanlage erreichen den Strand direkt.
Gut vorbereitet an den Strand
Nehmen Sie feste Badeschuhe oder Sandalen mit. Der Muschelsand heizt sich in der Sonne stark auf, und die kleinen Kanten können beim Barfusslaufen schmerzen. Am öffentlichen Teil des Strandes gibt es keine Toiletten, Duschen oder festen Restaurants. Einheimische Händler*innen vermieten aber Sonnenschirme und Liegen und verkaufen kalte Getränke und kleine Snacks. Genug Wasser, Sonnenschutz und etwas Bargeld gehören deshalb in die Strandtasche.
Schnorcheln, Baden und Wassersport
Schnorcheln am Nordende
Am ruhigeren, felsigen Nordende der Bucht können Sie direkt vom Ufer aus schnorcheln. Bei Ebbe oder mittlerem Wasserstand sehen Sie Papageienfische, Igelfische und mit etwas Glück kleine Rochen. Wer mehr Unterwasserwelt erleben möchte, findet in der Nähe auch Tauchbasen – mehr dazu unter Tauchbasen & Tauchkurse.
Schwimmen
Das Wasser fällt an einigen Stellen recht steil ab, und die Brandung kann unerwartet kräftig sein. Am Morgen ist das Meer meist am ruhigsten und ideal zum Baden. Kinder sollten nur unter Aufsicht ins Wasser.
Wassersport und Entspannung
Lokale Anbieter vermieten Kajaks und Stand-up-Paddleboards, teils auch Jetskis, und bieten Massagen im Schatten der Bäume an. Wer es ruhiger mag, findet am Südende stillere Abschnitte.
Bitte keine Muscheln mitnehmen
Der Muschelsand ist das Kapital der Playa Conchal. Weil er früher stark abgetragen wurde, ist das Mitnehmen heute verboten. Lassen Sie alles am Strand – so bleibt die Bucht so schön, wie Sie sie vorgefunden haben.
Kombinieren mit
Die Playa Conchal eignet sich ideal für Badetage am Ende einer Rundreise. Gleich nebenan liegen die Bucht von Potrero und die Playa Flamingo, nach Tamarindo sind es rund 30 Minuten. Für Ausflüge ins Landesinnere bieten sich der Vulkan Rincón de la Vieja und der Trockenwald von Santa Rosa an. Weitere Strände finden Sie bei unseren Badeferien in Costa Rica und auf der Seite Playa Sámara.












