Kurz gesagt: Manuel Antonio an der zentralen Pazifikküste verbindet Regenwald und Strände. Faultiere, Kapuziner- und Totenkopfäffchen sind hier fast garantiert. Tickets müssen online im Voraus gekauft werden; kommen Sie früh morgens und mit Guide.
Der Nationalpark Manuel Antonio liegt rund sieben Kilometer südlich der Kleinstadt Quepos an der zentralen Pazifikküste. Obwohl er einer der kleinsten Nationalparks Costa Ricas ist, zählt er zu den meistbesuchten: Auf kurzen Wegen erleben Sie Regenwald, weisse Sandstrände, Felsklippen und eine erstaunlich zutrauliche Tierwelt. Der Park wurde 1972 gegründet, nachdem Einheimische gegen die Privatisierung der Strände protestiert hatten.
Tiere in Manuel Antonio
Kaum irgendwo sehen Sie so sicher Faultiere wie hier. Dazu kommen Weissschulter-Kapuzineraffen, Mantelbrüllaffen und das seltene Totenkopfäffchen, das nur an der zentralen und südlichen Pazifikküste lebt. Auf den Wegen begegnen Sie Leguanen, Nasenbären, Agutis, Krabben und vielen Vögeln, darunter Tukane. Ein Guide mit Fernrohr zeigt Ihnen auch Fledermäuse, Frösche und Schlangen, die Sie allein übersehen würden.
Strände und Wege
- Playa Manuel Antonio – die bekannteste Bucht mit ruhigem Wasser, ideal zum Baden.
- Playa Espadilla Sur – lang und naturbelassen.
- Punta Catedral – ein ehemaliger Insel-Felsen mit Rundweg und Aussichtspunkten.
- Playa Espadilla – der öffentliche Strand vor dem Parkeingang, mit Restaurants und Surfschulen.
Tipps für Ihren Besuch
- Tickets gibt es nur online im Voraus, die Zahl der Besucher*innen pro Tag ist begrenzt; an einem Wochentag ist der Park geschlossen. Wir kümmern uns gerne darum.
- Kommen Sie zur Öffnung früh am Morgen – dann sind die Tiere aktiv und die Wege noch ruhig.
- Viele Lebensmittel, Plastikflaschen und Alkohol dürfen nicht mitgenommen werden; Affen und Waschbären sind auf Taschen spezialisiert. Bitte nie füttern.
- Badesachen, Sonnenschutz und Wasser in einer wiederverwendbaren Flasche einpacken.
Quepos und Umgebung
Zwischen Quepos und dem Park reihen sich an der Hügelstrasse zahlreiche Hotels mit Meerblick, Restaurants und Bars. Lohnenswerte Ausflüge sind Mangroven-Kajaktouren im Isla-Damas-Ästuar, Katamaranfahrten mit Delfinbeobachtung, Rafting auf dem Río Savegre und Canopy. Unterwegs an den Pazifik lohnt ein Halt an der Krokodilbrücke über den Río Tárcoles.
Reisezeit
Die Trockenzeit von Dezember bis April ist sonnig und heiss, aber auch die meistbesuchte Zeit. In der grünen Saison von Mai bis November sind die Vormittage oft sonnig, nachmittags regnet es; der Park ist dann ruhiger. Am meisten Regen fällt im September und Oktober.
Eintrittspreise, Öffnungszeiten und Zugangsregeln der Nationalparks ändern sich regelmässig. Wir informieren Sie bei der Buchung über den aktuellen Stand und reservieren Tickets, wo nötig, für Sie.

















