Kurz gesagt: Das Museo de Arte Costarricense zeigt Kunst aus Costa Rica vom 19. Jahrhundert bis heute. Es liegt im historischen Terminal des alten Flughafens La Sabana. Besonders sehenswert sind der «Goldene Salon» und der Skulpturengarten.
Das Museo de Arte Costarricense besitzt rund 6000 Werke, vor allem von costa-ricanischen Künstlerinnen und Künstlern vom 19. Jahrhundert bis heute: Malerei, Skulpturen, Grafik und Fotografie. Untergebracht ist es im Terminalgebäude des ehemaligen internationalen Flughafens La Sabana von 1940, einem eleganten Bau im spanischen Kolonialstil.
Vom Flughafen zum Museum
Bis in die 1950er Jahre landeten die Flugzeuge mitten in der Stadt. Als der neue Flughafen in Alajuela eröffnete, wurde das Gelände zum Parque Metropolitano La Sabana umgestaltet – heute die grüne Lunge San Josés mit See, Sportanlagen und Spazierwegen. Das Terminal blieb erhalten und beherbergt seit 1978 das Kunstmuseum.
Was Sie sehen
- Goldener Salon («Salón Dorado») – im ehemaligen Empfangssaal im Obergeschoss erzählt ein vergoldetes Wandrelief die Geschichte des Landes von der präkolumbischen Zeit bis ins 20. Jahrhundert.
- Ständige Sammlung – Landschaften, Porträts und Werke der costa-ricanischen Moderne, darunter Bilder der typischen bemalten Ochsenkarren und ländlicher Szenen.
- Skulpturengarten – Werke im Freien rund um das Gebäude.
- Wechselausstellungen und ein Bildungsprogramm für Schulen.
Tipps für Ihren Besuch
Verbinden Sie den Besuch mit einem Spaziergang im Parque La Sabana. Ganz in der Nähe liegen das Naturkundemuseum La Salle und das Museum des ICE. Vom Zentrum führt der Paseo Colón direkt zum Park.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich häufig – bitte prüfen Sie sie vor dem Besuch auf der Website des Museums.


