Kurz gesagt: Das Museum des staatlichen Elektrizitäts- und Telekommunikationsinstituts ICE zeigt, wie Strom und Telefon ins Land kamen. Spannend: Costa Rica erzeugt seinen Strom heute fast vollständig aus Wasser, Erdwärme, Wind und Sonne. Wichtig: Das Museum ist zurzeit geschlossen, ein Termin für die Wiedereröffnung ist noch nicht bekannt.
Das Museum des staatlichen Elektrizitäts- und Telekommunikationsinstituts ICE in Sabana Norte zeigt, wie sich die Versorgung mit Strom und Telekommunikation in Costa Rica entwickelt hat – und welche Rolle das ICE für die technische und wirtschaftliche Entwicklung des Landes spielte. Das ICE wurde 1949 gegründet, um das ganze Land mit Strom zu versorgen, auch die abgelegenen ländlichen Regionen.
Strom aus Wasser, Erdwärme, Wind und Sonne
Costa Rica erzeugt seinen Strom seit Jahren fast vollständig aus erneuerbaren Quellen. Den grössten Teil liefern Wasserkraftwerke an den regenreichen Flüssen des Landes, dazu kommen Geothermie-Kraftwerke an den Vulkanen in Guanacaste, Windparks und zunehmend Solaranlagen. Der grösste Stausee ist der Arenalsee am Fuss des Vulkans Arenal, an dessen Ufer sich zudem viele Windräder drehen. Das Museum erklärt, wie diese Kraftwerke funktionieren und wie das Netz das ganze Land verbindet.
Was Sie sehen
- Historische Generatoren, Messgeräte und Schaltanlagen.
- Alte Telefone, Vermittlungsanlagen und Telegrafen.
- Modelle von Wasser- und Erdwärmekraftwerken.
- Die Geschichte der Elektrifizierung ländlicher Regionen.
Tipps für Ihren Besuch
Das Museum ist klein und eignet sich gut für technikinteressierte Reisende und Familien. Es liegt am Rand des Parque La Sabana, nicht weit vom Kunstmuseum und vom Naturkundemuseum. Mehr über das Engagement des Landes für die Umwelt lesen Sie im Steckbrief.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich häufig – bitte prüfen Sie sie vor dem Besuch auf der Website des Museums.


